Ein Ende ohne Schrecken – Vielen Dank für über 30 Jahre Vertrauen
Die letzte Frage vor gut einem Jahr bei der JHV 2024 war, ob wir als FPMG tatsächlich dem Aufruf von Sotto folgen und bei der Mitgliederversammlung von Borussia die Wahl der Aufsichtsratskandidaten verhindern, um einen weiteren Kandidaten ins Rennen zu schicken, der aus der aktiven Fanszene kommt. Selbstverständlich habe ich hier die Frage bejaht und der Rest ist inzwischen Geschichte. Peppo vertritt unsere Faninteressen im Aufsichtsrat von Borussia. Spätestens mit dieser erfolgreichen Aktion der aktiven Fanszene ist die selbstkritische Bewertung innerhalb des FPMG-Vorstands unausweichlich geworden. Folgende Fragen standen unwillkürlich im Raum: Werden wir unserer Rolle als Dachorganisation noch gerecht? Wie nimmt uns Borussia eigentlich noch wahr, insbesondere nach dem Umbruch in den Führungspositionen bei Borussia? Wie zeitgemäß ist unsere Haltung getrieben aus der traditionellen Fansicht mit Wurzeln Ende der 80er Jahre am Bökelberg bei fortschreitendem Generationswechsel in der Nordkurve? Die Antwort war eindeutig. Ein „weiter so“ hätte die klare Zukunftsaussicht gehabt, dass das FPMG sich zum Veteranenclub der guten alten Zeit entwickelt und die junge Generation mit ihrer Art und Weise sich weiter Gehör und Zugang zu Borussia sucht und findet. Damit wäre aber der Leitspruch von Theo Weiss, einer der Urväter des FPMG, ad absurdum geführt worden. „Nur Gemeinsam sind wir Stark“ haben wir lange Zeit erfolgreich umgesetzt. In den letzten 30 Jahren wurde während meines Vorsitz vieles erreicht: Die beiden Abstiege haben unserer Fanszene nicht geschadet. Gemeinsam mit dem Verein haben wir ab 1999 die neue Borussia inklusive des BorussiaPark mitgestaltet und die konsequente Umsetzung von 50 + ... mehr