Auswärts bei RB
Zum mittlerweile zehnten Mal gastiert Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag beim Red Bull-Marketingkonstrukt aus Leipzig. Stand vor drei Wochen mit dem Derby noch das emotionalste und zugleich wichtigste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm, dürften sich mit Blick auf die Umstände nun nur die allerwenigsten auf die nächste Auswärtsfahrt in den Osten freuen. Mit dem Bundesligaaufstieg von RB galt es zur Saison 2016/2017 eine wichtige Entscheidung für die Zukunft zu treffen: Die des bestmöglichen Umgangs mit dem verhassten Konstrukt, das im Widerspruch zu allen Werten und Überzeugungen steht, die wir als Fans von Borussia Mönchengladbach Spieltag für Spieltag und auch darüber hinaus vertreten. Während andere Fanszenen die Auswärtsspiele des eigenen Vereins bei Red Bull nicht besuchen, entschieden wir uns in Mönchengladbach damals bewusst für einen Auftritt im Stadion. Den Entscheidungsprozess, bestehend aus intensiven Diskussionen und unterschiedlichen Standpunkten, haben wir in der Vergangenheit mehrfach nachgezeichnet. Fest steht, dass wir als Fanszene von Borussia Mönchengladbach die Auswärtsspiele – auch zukünftig – besuchen und vor Ort die konsequente Ablehnung gegenüber RB Leipzig ausdrücken. Dass dies auch weiterhin gelingt, hängt vom umsichtigen Verhalten jedes einzelnen Borussen im Gästeblock ab. Nachfolgend möchten wir euch daher drei wichtige Hinweise mit auf den Weg nach Leipzig geben. 19 Minuten Protest Sieben Spiele im ehemaligen Zentralstadion haben wir als Fanszene inzwischen erlebt, zwei weitere fielen den Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zum Opfer. Dabei lag der Fokus von Beginn an darauf, unsere Kritik und die Ablehnung des Konstruktes RB ins Stadion zu tragen. Der 19-minütige Stimmungsverzicht, unterstützt ... mehr