„Wir müssen da jetzt alle gemeinsam durch“

Mit dem heutigen Tage überschreitet die 7-Tage-Inzidenz in Mönchengladbach den Grenzwert von 35. Damit sind gemäß CoronaSchVO in Absprache mit dem örtlichen Gesundheitsamt lediglich 300 Zuschauer für das morgige Bundesligaspiel gegen Wolfsburg zugelassen. Diese werden mit einem Losverfahren aus den bisher für das Spiel eingegangenen Kartenbestellungen ermittelt.


Nachdem Borussia mit einem guten Konzept eine Teilrückkehr der Fans mit einer maximalen Auslastung des BORUSSIA-PARK von 10.804 Zuschauern ermöglicht hatte, stehen aufgrund der aktuellen Pandemieentwicklung wie an allen anderen Bundesligastandort auch die Zeichen auf ein erneutes Zurückschrauben der Zuschauerzahlen. Auch ein Komplettausschluss etwa bei den anstehenden Champions League-Spielen rückt in den Bereich des Möglichen. Borussias Cheftrainer Marco Rose bedauerte die Entwicklung auf der gestrigen Pressekonferenz „es ist schade“, steht vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemieentwicklung indes gleichzeitig voll hinter den klaren Regeln und Konzepten „das find ich gut, und es ist richtig, dass wir es dort nicht ins Uferlose ausarten lassen, sondern alle einen guten Weg finden, gemeinsam durch die Pandemie zu kommen und trotzdem unseren Job machen zu können. Das betrifft nicht nur Fussball, sondern auch das ganze Leben.“ Als Kernbotschaft hat er daher ausgemacht „..., dass wir da jetzt alle gemeinsam durch müssen.“ Dabei zeigt er sich durchaus zuversichtlich: „Das werden wir auch schaffen, denke ich.“


Auch das Team des FPMG versucht, einen guten Weg zu finden, unter den Vorgaben möglichst viel von dem zu retten, was unser Verständnis von Fußball ausmacht. Nicht leicht, sich dieser Aufgabe zu stellen, ist das Spieltagsgeschehen vor allem für den klassischen Stadiongänger doch das Highlight der Woche. Was wir schon mal sagen können: Unser Grundkonzept für das FanHaus unter Coronabedingungen hat sich beim Spiel gegen Union bewährt. Und so haben wir auch dieses Mal wieder mit Reservierungen gearbeitet. Gerne könnt Ihr auch spontan vorbeikommen – jeder bekommt einen festen Platz zugewiesen. Durch ein zusätzliches großes Zelt haben wir unsere überdachte Kapazität draußen um einige Plätze erhöht. Ein zusätzlicher, warmer Pulli ist nun nicht verkehrt. Haltet Euch v.a. bitte weiterhin an die bekannte AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske), wenn Ihr Euch auf dem FanHaus-Gelände bewegt! Vor dem Hintergrund der stark ansteigenden Infektionszahlen ist dies umso wichtiger. Beim letzten Mal hat es gut geklappt. Und wer sich nicht daran hält, riskiert, von unserer Walli die Leviten gelesen zu bekommen. Sie wacht nämlich jetzt auch optisch sichtbar über das Geschehen im Biergarten.


Abweichend von unserer ersten Ankündigung öffnet das FanHaus morgen um 15:30 Uhr. Es ist also ausreichend Zeit bis zum Anpfiff, um über Fußball und die Welt zu philosophieren. Einige, die eigentlich vom FanHaus aus zum Spiel wollten und nicht unter den verbliebenden 300 glücklichen Stadionbesuchern sind, bleiben nun auch während des Spiels. Wer sich noch dazu gesellen möchte, ist herzlich willkommen. Aufgrund des späten Anpfiffs (20:30 Uhr) werden wir den Bereich FanHausKids/Container morgen nicht anbieten. Dafür hat der FanHaus-Grill kulinarisch etwas zu bieten: neben der bewährten Currywurst ist als zusätzliches Tagesgericht Grünkohl mit Mettwurst im Angebot. Und der ist ziemlich lecker!


Der Fanartikelstand im FanHaus wird geöffnet sein. Für die kalte Jahreszeit haben wir Neues in der Kategorie Stirnband und Mützen. Des Weiteren werden wir analog zu den Spielen gegen die SpVgg Greuther Fürth (Test) und den FC Oberneuland (1. Runde DFB-Pokal) mit unserem InfoMobil als Anlaufstelle und ebenfalls mit Fanartikeln hinter der Ostgeraden stehen. Kommt gerne vorbei, hier wie dort!