Solidarität in Zeiten Coronas – Borussia setzt Zeichen

Um die Folgen der Corona-Virus-Pandemie für die besonders Betroffenen so gut es geht in Grenzen zu halten wurde vielerorts Solidarität eingefordert. Gemeint war zunächst die medizinische, und hier vor allem der Schutz der krankheitsbedingt Geschwächten und Älteren unserer Gesellschaft. Zweifelsohne gilt es, alle Kraft darauf zu verwenden. Corona hat indes auch massive ökonomische Folgen für die Volkswirtschaft weltweit, für große und kleine Unternehmen, für Selbstständige wie Angestellte. So ist auch hier Solidarität gefordert. Borussias Lizenzspieler, der Trainerstab und auch die Clubführung, sie gehen voran und setzen ein Zeichen.


Die Aussetzung des Ligabetriebs und damit verbunden der Ausfall von Fernseh- und Sponsorengeldern bringt viele Vereine in wirtschaftliche Nöte, die kleineren Vereine sogar an den Rand der Existenz. All dies bringt die Abhängigkeit unseres geliebten Fußballs von der überdimensionierten Vermarktung zum Vorschein. Die Aussagen einiger bekannter Protagonisten und Funktionäre in der vergangenen Woche irritierten denn auch, und man hatte den Eindruck, es ginge selbst in Zeiten Coronas nur um den eigenen Geldbeutel bzw. den des eigenen Vereins.


Nun ist es aber so, dass die Vereine nicht nur Funktionäre und hochbezahlte Spieler beschäftigen, sondern auch viele Angestellten mit kleinen und mittleren Einkommen. Einkommensverluste bis hin zu Entlassungen sind denkbar. Auch uns, das FPMG mit all seinen Beschäftigten, trifft es im Übrigen hart. Niemand kann derzeit voraussehen, wie lange die Pandemie anhält und welche schmerzlichen Konsequenzen in einigen Wochen und Monaten drohen. Borussia steht aufgrund eines sehr guten Managements in den vergangenen zwei Jahrzehnten vergleichsweise solide da. Doch auch im BORUSSIA-PARK wird man kämpfen müssen und alles tun, um Schaden vom Verein und allen von ihm Abhängigen abzuwenden.


Man kann es daher nicht hoch genug schätzen, dass Borussia in dieser unsicheren Zeit ein Zeichen setzt: Wie der Verein heute mitteilen ließ, „hat die Mannschaft angeboten, auf Gehalt zu verzichten, wenn sie dem Klub und damit auch den Mitarbeitern helfen kann.“ Und auch „der Trainerstab hat sich dem angeschlossen, genau wie unsere Direktoren und Geschäftsführer.“ Viele Fans erfüllt das mit einem gewissen Stolz. Als Interessensvertretung der Fanszene sagen wir an die Adresse der Spieler, des Trainerstabs und auch der leitenden Angestellten: Hut ab! Das ist keine Selbstverständlichkeit. Es zeigt: Borussia steht zusammen – in guten wie in schlechten Zeiten!