Sie wollen es wissen

Schaut man sich die Ergebnisse der Samstagsspiele an, kann man nur sagen: die Konkurrenz im Platz um Europa will es wissen. Mit Ausnahme des Bayers, der zunächst selbst führte und nicht zuletzt durch eine Fehlentscheidung im Keller der verbotenen Stadt  verlor, haben alle gepunktet, die Eintracht sogar erst mit ihrem Siegtor in der 99. Minute.

 

Sie wollen es also wissen. Wir dürfen gespannt sein, in welcher Form es Borussia morgen  auch wissen will. Die Entscheidung Max Eberls, es in der neue Saison mit einem neuen Trainer zu versuchen, hat eine neue, eine ungewöhnliche Situation geschaffen. Die gestrige Pressekonferenz im BORUSSIA-PARK dauerte auch aus diesem Grunde doppelt so lange wie gewöhnlich, und man spürte, wie sehr beide, Sportdirektor und Cheftrainer, emotional  mit sich und der Situation rangen. Immerhin: Dieter Hecking bleibt bis Saisonende. Die einen sagen, nun mutiert er zur lahmen Ente, andere wiederum sehen die Mannschaft in dieser Lage in der Pflicht, müsse sie doch gerade jetzt Farbe bekennen. Max wird seine Pläne, seine Motive  und Visionen rund um die Zukunft der Elf vom Niederrhein sicher alsbald erläutern, vielleicht schon im Aktuellen Sportstudio, in dem er heute in einer Woche auftritt.


Egal, wie es in den letzten Wochen auch lief: Aus eigener Kraft lässt sich Europa erreichen, nicht mehr die CL, dazu benötigt es nach den vergangenen Punktverlusten schon Fortune und das Mitwirken anderer Kräfte, doch die EL liegt in eigener Hand. Dieses Ziel wollen wir morgen angehen, gegen einen Gegner, der gerade einen Lauf hat. Doch keine Bange: Werder kam schon als ganz anderer Gegner nach Mönchengladbach, als Titelanwärter um die Meisterschaft und als Mannschaft, die Europa gerade rockte. Wie die Voraussetzungen auch waren: in den Heimspielen gegen die Hanseaten vielen meist viele Tore und oft ging Borussia dabei als Sieger vom Platz.


Der BORUSSIA-PARK ist ausverkauft, und trotz der späten Ansetzung am Sonntagabend werden ca. 3.500 Werderaner das Team von Trainer Florian Kohlfeldt unterstützen. Wie es morgen auch kommen mag: wir wollen Borussia kämpfen sehen, auf dem Platz mit der entsprechenden Körpersprache, und auf den Rängen lauthals und mit voller Leidenschaft. Zur Vorbereitung dient wie immer unser FanHaus, dass ab 13 Uhr für Euch geöffnet hat. Wir freuen uns auf Euch mit all Eurer Inbrunst, an der Gladbacher Strasse 511 wie auch im weiten Rund des Stadions.